London und Umgebung Städtetour 2012 [Reisebericht]

Wir haben London relativ kurz vor dem Start der Olympischen Spiele besucht. Somit waren die meisten Bauarbeiten bereits abgeschlossen und es gab einige zu bestaunen. An einigen Stellen wurde auch noch gewerkelt.

Wir sind mit dem Flugzeug nach London geflogen und dann mit dem Expresszug vom Flughafen zum Hotel.

Das war nicht mein erster London Besuch. Ich war in der Schule schon mal auf der Abschlussfahrt in London. Allerdings haben wir bei der Tour an der Küste gewohnt und in Lodon waren wir nur einen Tag per Bustour. Es gab somit bei dieser Tour noch einige zu entdecken.

Tag 1:

Am ersten Tag haben wir uns zu Fuß aufgemacht und die Stadt besichtigt. Das Wetter war auf der ganzen Tour durchwachsen, was mir dann später auf der Tour auch eine ordentliche Erkältung beschwert hat, weil trotz Regenkleidung ständig durchnässt war. Irgendwann sind die Klamotten halt durch, wenn man den ganzen Tag immer wieder im Regen ist.

Das Hard Rock durfte neben den diversen bekannten Sehenswürdigkeiten natürlich nicht fehlen.

Die Millenium Bridge ist schon mal die erste Beziehung zu Harry Potter. Später noch mehr dazu. 🙂

Der London Tower ist definitiv einen Besuch wert und gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten von London.

Auch die Tower Bridge kann besichtigt werden und gehört meiner Meinung nach zu den Dingen, die man sich in London aus der nähe anschauen muss.

Der Tower Engine Room ist nebenan und den haben wir uns auch gleich angeschaut.

Die Greenwich mean time ist weltbekannt. Somit haben wir uns natürlich auch das Observatorium angeschaut – allerdings nur von außen, da es geschlossen war.

Einige zukünftige Olympiastätten durften natürlich nicht fehlen.

Tag 2:

Am zweiten Tag haben wir eine Tour nach Windsor gemacht. Auch das ist ein interessantes Erlebnis. Wann hat man schon die Möglichkeit Schlösser oder Burgen zu besuchen, in denen eine Königsfamilie lebt.

Der Teil den man besucht ist natürlich von dem Teil getrennt, der bewohnt wird. Allerdings wird der Teil, der für Besucher geöffnet ist bei offiziellen Anlässen gesperrt und somit das ganze Gebäude von der Königsfamilie benutzt.

Zurück in London haben wir die verbleibende Zeit für einen Besuch im London Eye benutzt.

Danach sind wir bei Madame Tussauds eingekehrt. Nach wie vor finde ich, dass der Besuch im Madame Tussauds in London am beeindruckendsten ist. Allerdings hat mir der Ride früher besser gefallen (da ging es um die Geschichte von London). 2012 stand ein Marvel Ride in London.

Anschließend stand dann noch der Besuch bei den Beatles bzw. bei deren berühmten Covermotiv auf dem Programm. Die Autofahrer hatten allerdings überhaupt kein Verständnis für die fotografierenden Fußgänger.

Und die berühmte Plattform 9 3/4 gehört natürlich auch zu Pflichtprogramm. Den Hogwarts Express habe ich aber leider nicht gefunden.

Tag 3:

Begonnen haben wir den Tag mit einer Tour durch Kensington und ein paar anderen Sehenswürdigkeiten.

Danach sind wir zu einer Bustour nach Bath, Lacock

Lacock ist wirklich schön. Ohne moderne Autos könnte man meinen, dass die Zeit stehen geblieben ist.

Danach ging es weiter nach Stonehenge. Da wir eine Exklusivtour gebucht hatten waren wir mit knapp 30 Leuten alleine bei Stonhenge und durften bis an die Steine ran und in den Steinkreis rein (die normale Tour geht nur noch in einem vorgegebenen Gang um Stonehenge herum).

 

Tag 4:

Nachdem es schon am Vortag ständig geregnet hatte, ging es an diesem Tag so weiter. Wir hatten eine Bustour nach Warwick gebucht. Dort kann man normalerweise diverse Aktivitäten besuchen und teilweise auch daran Teilnehmen. Bei uns ist das meiste davon im wahrsten Sinne ins Wasser gefallen.

Weiter ging es nach Stratford (da hat Shakespeare gewohnt).

Und zuletzt stand die Berühmte Universität Oxford auf dem Programm.

Tag 5:

Tag 5 beginnt mit einer Besichtigungstour von den Leavesden Filmstudios, in denen die Harry Potter Filme gedreht wurden. Vollkommen ungeachtet, ob man Harry Potter mag oder nicht. Wer irgendwie Filme mag, der sollte die Studios unbedingt besichtigen.

Es ist unglaublich mit welchem Detailreichtum Requisiten erschaffen werden, die man im Film nie oder nur eine Sekunde lang sieht. Da ist es kaum verwunderlich wie Teuer Filme sind.

Ach und wenn im beim Butterbier vorbeikommt: Bei mir war es so, dass es das nur während der Tour gab. Ich wollte nach der Tour eins in dem Eingangsbereich trinken, da gab es aber keins mehr. Aber das ist ja ein Grund noch mal hin zu fahren!

Die Studiotour ist in einige Abschnitte eingeteilt und wenn ihr einen Abschnitt beendet, könnt ihr nicht mehr zurück. Lasst euch also die nötige Zeit.

Die Bustour ist zeitlich so abgestimmt, dass man zwar nicht hetzen muss, sich aber auch nicht unendlich zeit lassen kann (ich habe mir den Audioguide geholt und bin auch durch gekommen). Wenn ihr euch also sehr viel zeit lassen wollt, dann dürft ihr nicht die von London aus startenden Touren nutzen, sondern müsst selber fahren.

Für sämtliche Aufnahmen von Hogwarts wurde übrigens das Modell benutzt was in Leavesden in recht beeindruckender Größe und als Krönung der Ausstellung steht. Leider ist die Beleuchtung in dem Bereich mit bunten LEDs nicht so gelungen.

Der Shop hinter der Ausstellung ist absolut tödlich für Potterfans. Da kann man wirklich arm werden. Die coolen Sachen sind schweineteuer. Vom Hausschal, über Besen, Zauberstäbe, Umhängen, allerhand Zauberzeugs und Süßigkeiten, die teilweise echt ekelig schmecken, gibt es so ziemlich alles.

Ich habe es geschafft nur die All Flavour Beans und einen Hogwarts Schal zu kaufen. Mir haben die Eltern allerdings etwas leid getan.

Ich hatte übrigens noch ein ganz lustiges Erlebnis. Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine Mastercard. Mastercard schafft es irgendwie immer Sicherheitsfeatures zu implementieren, die dann im Ausland den Einsatz erschweren oder verhindern, die man aber i.d.R. irgendwie umgehen kann (was die Sache dann eh wieder sinnlos macht).

Mir ist es mit meiner Karte gelungen eine komplette Kasse zu sabotieren. Nach dem Einsatz der Karte ging nichts mehr.

In dem Laden entwickelt der Nachwuchs ruck zuck Ambitionen, die mehrere hundert Euro kosten.

Nach der Rückkehr nach London hat mich die Erkältung dann gänzlich erwischt und wir haben Abends nur noch etwas warmes gegessen im Hotel.

Fazit:

Wir haben sogar das sprichwörtliche Londoner Wetter bekommen. Regen und Wind und eine ordentliche Erkältung aber die Tour war trotzdem toll und eine Fortsetzung folgt bestimmt.

Zu weiteren Reisebeiträgen geht es hier.

Leselaunen Urlaubsplanung + Gobi

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Mit Gobi durch die Wüste – eine wahre Geschichte habe ich beendet. Manchmal ist es wirklich erstaunlich welche Geschichten das Leben so schreibt. Das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen.

Ich lese nach wie vor an Yogi’s Pacific Crest Trail Handbook. Da die Schrift recht klein und das Buch recht lang ist, werde ich daran wohl noch etwas länger lesen. Da aber gerade am Anfang viele humorvolle Kommentare von erfahrenen Hikern enthalten sind, liest es sich erstaunlich gut und unterhaltsam. Ich musste an diversen Stellen lachen.

Das Problem ist nur, dass man aufgrund der diversen Tipps / Ratschläge und Links immer mal wieder im Internet nachschaut und dort weiter recherchiert. Dann kommt man natürlich überhaupt nicht mehr weiter mit dem Lesen. 😉 Viele Informationen, die im Buch stehen findet man auch im Internet aber eben nicht so zusammengefasst.

Mit AUSREISSER – Abenteuer Panamericana: In zwei Jahren von Alaska nach Feuerland habe ich gerade begonnen. Näheres dazu dann nächste Woche.

Momentane Lesestimmung

So mittelmäßig. Mein Durchsatz war schon mal besser. 😉 Ich war aber auch immer noch mit Shopping für das Hikethema beschäftigt und Urlaubsplanung. Irgendwas ist ja immer. Nachdem meine USA Geschäftsreise zwischendurch storniert wurde, steht aktuell im Raum ob ich vor dem Urlaub noch 3 Tage nach LA fliege. Das hört sich zumindest nach einem Grandiosen Jetlag an.

Zitat der Woche:

Dass einem von einer lebendigen Kreatur so viel Vertrauen entgegengebracht wird, ist eine großartige Sache, vor allem wenn man weiß, dass diese Kreatur einen jederzeit verlassen könnte, wenn sie wollte. – Dion LeonardMit Gobi durch die Wüste – eine wahre Geschichte

Und sonst so?

Nachdem ich meinen Blog ja als Buchserienblog begonnen habe, hatte ich bisher nur eine Übersicht der Buchserien im Menü integriert. Da ich aktuell gerade mehr Einzelbücher lese, habe ich jetzt auch eine Übersicht für die Buchrezensionen von Einzelbüchern eingebaut. Wenn ich noch ein paar Filmreviews zusammen habe, bekommen die auch noch eine Übersicht. Diese Woche ist übrigens noch ein Filmreview dazu gekommen. The Equalizer 2 – den Film hatte ich direkt am Wochenende nach der Veröffentlichung angesehen aber vollkommen verpeilt das Review zu schreiben.

Ansonsten kommt mein Jahresurlaub mit großen Schritten näher: Die Reiseunterlagen sind da und somit habe ich gestern noch den ganzen Tag mit Detailrecherche und Planung verbracht. Die meisten Leute schauen ja vor Ort einfach spontan worauf sie Lust haben und was sich so anbietet. Dabei kann man Glück haben und gute Tipps von Einheimischen oder einem Reiseleiter bekommen oder auch einfach Glück, weil man selbst einen guten Riecher hat. Man kann aber auch interessante Sachen verpassen, wenn man sich vorher nicht informiert.

Somit schaue ich mir immer vorher gerne an was man wo machen kann, welche Angebote und Öffnungszeiten es gibt. Da wir ja eigentlich eine organisierte Rundreise haben, gilt es nur die Zeiten zu planen, die kein festes Programm haben. Ich lade mir dafür die Karte auf das iPhone CityMaps2Go und trage dort alle Sehenswürdigkeiten ein, die mich interessieren. Das hat dann auch gleich den Vorteil, dass man Sie per Sync auf Smartphone und Tablet hat und vor Ort per GPS navigieren kann.

Jetzt hab ich zwar schon zwei Absätze über Urlaub gefaselt aber noch nicht verraten wo es hingeht. Die letzte Australientour steht an. Wir hatten von Anfang an 3 Touren geplant. Eine war im Südosten und Tasmanien, eine im Westen und nun kommt der Ayers Rock, das Great Barrier Reef und die Ostküste. Danach stehen dann neue Ziele an.

Was machen die Hike Fortschritte?

Ich habe mittlerweile schon diverse Ausrüstungsgegenstände da. Bei den Matratzen kommt morgen definitiv die letzte. Ich habe bisher 5 Stück getestet und davon nur eine tauglich gefunden – Falls es jemanden interessiert die heißt Exped SYNMAT HL WINTER M und ist 9cm Dick. Das ist bisher die einzige auf der ich auf der Seite vernünftig liegen kann.

So langsam könnte ich schon einen Testbericht für Trekking Luftmatratzen machen. Ich fürchte nur, dass die Klientel, die auf einem Buchblog danach sucht doch eher gering ist. 🙂

Sobald der Rucksack aus den USA da ist, kann ich mal einen Probehike mit Rucksack und realem Gewicht machen. Ich bin noch nie mit 15kg Gewicht auf dem Rücken (bzw. der Hauptteil liegt vom Gewicht liegt ja auf den Hüften) gelaufen. Ich bin gespannt. Vermutlich fühlt sich das dann ähnlich wie Übergewicht an (15kg mehr auf den Rippen hatte ich aber auch noch nie). Mal sehen, ob der Rucksack noch vor meinem Urlaub kommt und ich davor noch einen Probehike schaffe. Nach meinem Urlaub ist schon November und mir wäre es eigentlich lieber die ersten Tests bei etwas wärmeren Temperaturen zu starten.

Ansonsten streikt aktuell mein Lovelybooks Widget. Ich habe zuerst eine Fehlkonfiguration auf meinem Server vermutet. Dann habe ich es auf zwei anderen Server getestet – dort ging es auch nicht und nach der Kontaktaufnahme mit dem Support von Lovelybooks wurde mir bestätigt, dass ein Problem vorliegt an dem man arbeite. Mal sehen, wann es wieder geht.

Und was war bei euch so los?

Weitere Leselaunen:

∗ Außer Lavados nicht viel los bei Between two Chapters ∗ 3-2-1- Urlaub bei Stars, stripes and Books ∗ Schlabberlook bei Letterheart ∗ Norsk for Deg bei Piglet and her Books ∗ Die erste Septemberwoche auf meinem Lieblingsleseplatz bei Lieblingsleseplatz ∗ Leselaunenbei Angeltearz ∗ Von explodierten Neuzugängen bei Friedelchens Bücherstube ∗ Zurück zur Arbeit bei Nerd mit Nadel ∗ Man gönnt sich ja sonst nichts bei Schwarzbuntgestreift ∗ Meine erste Arbeitswoche bei The Book Dynasty ∗ Comics, Comics, new and old bei RikeRandom ∗ Stadtbummel, Sonne und Food Trucks bei Tiefseezeilen ∗ Das war mal eine sehr aufwühlende und emotionale Woche bei Ina’s Little Bakery ∗ von geheimen Projekten und vom Heiraten bei glimrende ∗

Berlin und Umgebung Städtetour 2011 [Reisebericht]

2011 habe ich meinen Job gewechselt und somit hatte ich unverhofft kurzfristig ein paar Wochen Urlaub, da ich meinen Resturlaub und die Überstunden abfeiern musste.

Somit habe ich mich spontan entschlossen nach Berlin zu fliegen, da ich dort zuletzt als Kind war, als es noch die Ost / West Unterteilung gab. Damals war ich nur in West-Berlin.

Von Pleiten und Pannen

An dem Anreisetag sind mir dann gleich zwei Missgeschicke passiert. Zuerst habe ich meinen Flug verpasst (ich hatte aufgrund der frühen Abflugzeit viel zu optimistisch die Zeit berechnet, obwohl ich es eigentlich hätte besser wissen müssen. Dummerweise war ich also zu spät für den Check in. Somit musste ich umbuchen was dann einen saftigen Aufpreis bedeutet hat, der viel teurer war als der eigentliche Flug. Das liegt an dem Konzept der Fluggesellschaften die ersten Tickets günstig zu verkaufen und dann die letzten sehr teuer. Da ich nun einen der letzten Plätze hatte und beim ersten Flug einen der ersten Plätze, gab es eine sehr hohe Differenz.

Die Lufthansa hat sich aber leider überhaupt nicht kulant gezeigt. Das hat mich dann dazu veranlasst konsequent nicht mehr Lufthansa zu fliegen bei allen Folgeflügen.

Da ich nun eh schon knapp dran war bin ich im Flughafen auch glatt an der Gepäckausgabe vorbei gelaufen und konnte meinen Koffer dann wieder mit Verzögerung abholen. Jetzt denkt ihr vielleicht wie bescheuert kann man sein? Da kommt man doch am Flughafen nicht dran vorbei. Nun der Flughafen in Berlin ist Uralt und ganz anders aufgebaut als moderne Flughäfen. In meinem Fall ward die Gepäckausgabe quasi ein paar meter hinter dem Flieger aber eben nicht auf dem Weg.

Da hab ich mich dann gleich noch in ein frisch auf die Wartebank gekleistertes Kaugummi gesetzt, was ich dann einen Tag später gemerkt hatte, weil überall der Mist in den Klamotten hing. Wenn es mal schief läuft, dann auch richtig.

Da es in Berlin ja quasi unendlich viel zu tun gibt, habe ich vorher alles im Detail vorgeplant. Aber wie üblich ist es sehr schwierig alle Aktivitäten vorher bzgl. des Zeitbedarfes zu schätzen. Somit hat die Planung zwar wie immer geholfen aber ich habe mir – auch wie immer – zu viel vorgenommen. Ich habe dann einfach vor ort spontan improvisiert und umgebaut.

Die Unterkunft

Geschlafen habe ich in einer Pension am Kurfürstendamm (Dittberner). Die Preise waren für ein Einzelzimmer sehr günstig. Die Pension wurde primär von Ausländern genutzt und war zumindest damals ein Geheimtipp. Das Gebäude war sehr alt. Es gab auch einen Aufzug (genauso alt) und die Treppe im Treppenhaus was aus Holz und knarrte bei jedem Schritt. Ich fühlte mich an Film- oder Buchszenen erinnert, bei denen man unbemerkt versucht ins Gebäude zu gelangen, wenn man abends zu spät heim kommt.

Das ganze Ambiente war zwar z.B. was Teppiche oder Internet anging modernisiert aber der Rest der Einrichtung entsprach noch weitgehend der ursprünglichen Einrichtung oder war zumindest Stilecht ersetzt worden. Somit wirkte die Pension sehr urig aber auch cool.

Tag 1:

Begonnen habe ich am ersten Tag mit einem Stadtrundgang. Ich hatte mich mit einem Freund getroffen, der in Potsdam wohnt. Bei dem Rundgang haben wir Berlin zu Fuß erkundet (bzw. hauptsächlich ich, der Freund hat den Erklärbär gemacht). Allein das ist in Berlin wirklich toll. Die Entfernungen sind weitgehend überschaubar. Das U- / S-Bahn Netz funktioniert gut und ist überschaubar. Man muss sich als Landei erst etwas an das System gewöhnen.

Anschließend haben wir zusammen den Bundestag besichtigt. Dort gab es 2001 zwei Touren – eine in der Kuppel und eine geht in das Innere des Bundestages. Für beide Führungen musste man sich zumindest im Jahr 2011 vorher anmelden.

Nachmittags haben wir uns dann noch zwei Führungen in die Berliner Unterwelten gegönnt. Zwei Bunker einer dem ersten und einer aus dem zweiten Weltkrieg. Einer davon mitten im U-Bahn Netz. Der ganze Bahnhof war so ausgelegt, dass er sich zum Bunker umfunktionieren lässt. Es laufen jeden Tag tausende daran vorbei ohne zu wissen was hinter den Türen ist. Ich finde der Teil gehört einfach zur Berliner Geschichte dazu.

Abends waren wir dann noch gemütlich mit dem Bekannten essen und dann haben wir uns noch den Fernsehturm besucht.

Das Loxx habe ich mir am ersten auch angesehen (das war eine deutlich schlechtere Version der Miniaturwunderlandes in Hamburg aber offenbar haben das andere auch so gesehen und die haben die Pforten bereits wieder geschlossen).

Tag 2:

Am nächsten Tag ging es in das Schloss Charlottenburg was wirklich toll ist. Schlösser gibt es um Berlin ja wahrlich im Überfluss.

Danach habe ich eine Führung im Olympiastation mitgemacht. Das ist wirklich beeindruckend. Vor allem auch, weil man noch immer die Geschichte (Nazivergangenheit) sieht und einem auch der Größenwahnsinn der Nazivorbereitungen auf die Welhauptstadt erkennt. Die Führung im Stadion kann ich sehr empfehlen. Dort habe ich dann auch das verspätete Mittagessen vertilgt.

Danach habe ich mir die Eastsidegalerie angeschaut, die wirklich sehenswert ist.

Weiterhin habe ich mir Madame Tussauds angesehen. Das fand ich aber nicht so beeindruckend, da ich bereits das Original in London 2x besucht hatte und auch die Niederlassung in New York bereits kannte.

Als Finale habe ich mir noch die temporäre Körperwelten Ausstellung angeschaut.

Abends habe ich mich dann mit ein paar Freunden in einer Cocktailbar getroffen.

Tag 3:

Am nächsten Morgen stand das Schloss Sanssouci auf dem Programm. Dort kann man sich wirklich tagelang aufhalten, wenn man alles sehen will. Das Problem ist, dass man dort wirklich viel läuft und einige Bereiche des Schlosses extrem gut besucht sind. Es gibt auch überall Audioguides. D.h. in jedem Raum bekommt man den Sinn, die Ausstattung, die Bilder erklärt. Wenn ihr das den ganzen Tag lang macht, dann geht es einfach nur noch rein uns raus. Irgendwann ist das leider einfach zu viel. Das ist aber ein absoluter Pflichtbesuch. Ich kannte auch noch den desolaten Zustand des Schlosses zu DDR Zeiten. Insofern ist es wirklich Wahnsinn was dort geleistet wurde.

 

Nach dem Besuch in Sansoucci habe ich dann noch die Gelegenheit genutzt mir im Schnelldurchlauf eine temporäre  Star Trek Ausstellung anzusehen, die im Filmpark Babelsberg angesiedelt war. Die hätte ich ohne meinen Lokalführer nie rechtzeitig gefunden. Leider war die Requisiten schon mehrfach quer durch Europa geschickt worden und teilweise durch unsachgemäßen Transport in einem jämmerlichen Zustand. Das schmerzt jeden Fan in der Seele!

Da in diesem Zeitraum auch noch die lange Nacht der Wissenschaften stattgefunden hat, stand als nächstes ein Besuch im botanischen Garten auf den Programm (geöffnet bis 1:00). Wenn man den besucht sollte man sich übrigens vorher anschauen wo die Eingänge sind. Zu der Sonderveranstaltung war nur einer besetzt und somit durften wir fast komplett rum laufen. Da man von Außen wegen der Mauer nichts sieht, ist das äußerst uncool.

Der botanische Garten in Berlin ist wirklich groß! Abends sind wir dann mehr oder weniger im Dunkeln quer durch den Garten getigert um rechtzeitig den Zug zu erwischen (es war schon nach 0:00). Das war dann etwas abenteuerlich und dabei wären wir fast noch irgendeine Privatparty geraten. 😉

Tag 4:

Am nächsten Tag habe ich dann mit der Museumsinsel begonnen, die ein absolutes Highlight von Berlin ist. Begonnen habe ich mit dem Neuen Museum, dann danach das Pergamonmuseum besichtigt. Das Pergamonmuseum muss man einfach gesehen haben. Allein die Größe der Exponate ist umwerfend. Verbunden mit dem Pergamonmuseum ist das Museum für asiatische Kunst. Beide sind absolute Empfehlungen meinerseits.

Das Bode Museum habe ich mir an dem Tag auch noch angeschaut.

Abends habe ich mir noch das DDR Museum angeschaut was einen wirklich in die Zeit der DDR zurückversetzt. Da ich diese Zeit noch erlebt habe, weil ich damals öfter zu Besuch bei einer Bekannten in der DDR war, war es für mich nicht neu aber trotzdem finde ich es gut, dass man sich das in einem Museum anschauen kann.

Bode Museum

Tag 5:

Am nächsten Tag habe ich mir noch das Alte Museum und das deutsche Historische Museum angesehen. Letzteres kann ich sehr empfehlen. Man sieht sehr eindrucksvoll wie Kriege entstehen. Die Zusammenfassung ist, dass man andere Völker nicht unterdrücken sollte. Der zweite Weltkrieg war letztendlich eine Folge der Restriktionen aus dem 1. Weltkrieg. Wenn sich ein paar Führer mehr mit der Geschichte beschäftigen würden, gäbe es weniger Kriege.

Fazit:

Berlin ist immer eine Reise Wert. Eigentlich sind 5 Tage deutlich zu kurz und meine Tage waren so voll gepackt, dass es wirklich anstrengend war. Man sollte es also vielleicht etwas relaxter angehen als ich es in dem Intensivurlaub getan habe.

Zu weiteren Reisebeiträgen geht es hier.

Leselaunen – Shopping, Autoprobleme, Technikkram

Leselaunen

Die Aktion „Leselaunen“ ist ein wöchentlicher Bericht und Austausch unter Buchbloggern über das aktuell gelesene Buch, die Lesemotivation und andere Kleinigkeiten im Leben eines Buchbloggers. Der Leselaunen Bericht erscheint wöchentlich am Sonntag um 20:00 und jeder darf jederzeit mitmachen und seinen Link dann bei Trallafittibooks verlinken. Einfach einen Leselaunen-Beitrag schreiben, verlinken, andere Teilnehmer besuchen/kommentieren und genießen!

Aktuelles Buch?

Ich habe den Zweiten Teil der Sin und Miriam Serie beendet und finde ihn wirklich gut. Wen der letze Teil der Serie so bleibt, dann ist das bisher eine der besten Serien dieses Jahr.

Ansonsten lese ich aktuell immer ein Reisebuch und ein Fantasiebuch um Wechsel. Momentan habe ich mit Thru-Hiking Will Break your Heart: An Adventure on the Pacific Crest Trail begonnen. Der Anfang ist aber etwas zäh. Ich hoffe das wird noch besser. 😉

Momentane Lesestimmung

Die Mitte der Woche war ganz gut. Ich hoffe ab heute wird es jetzt wieder besser. Ich hatte einfach kaum Zeit, woran ich selber nicht ganz unschuldig war. Siehe und sonst so.

Zitat der Woche:

In any given moment we have two options: to step forward into growth or to step back, into safety. – Abraham Maslow

Die Aussage finde ich als Lebensmotto ziemlich treffend. Kennt ihr die Folge aus Star Trek in der Captain Picard im Traum die Möglichkeit bekommt eine Entscheidung zu verändern, bei der er sehr mutig aber auch dumm war und sein Herz verletzt wurde? Er war danach in seinem restlichen Leben auch nie mehr so mutig und ist nie Kapitän der Enterprise geworden.

Er ist in diesem fiktiven Leben Wissenschaftsoffizier geworden und nie aufgefallen.

Natürlich sollte man auch nicht zu mutig sein aber ein gutes Maß an Mut hilft schon. 🙂

Und sonst so?

Trotz der knappen Zeit diese Woche habe ich es geschafft einen weiteren Reisebeitrag online zu bringen (Australien Südosten und Tasmanien). Jetzt sind fast alle meine Reisen im Blog.Vielleicht lasse ich mir mit den restlichen nun etwas mehr Zeit.

Donnerstag hat sich die Batterie in meinem Auto verabschiedet und ich musste erst mal schauen wie ich zur Arbeit komme und dann kurzfristig an eine neue Batterie. Nächste Woche habe ich eine Geschäftsreise. Ich hoffe mal, dass jetzt Ruhe ist und es wirklich nur die Batterie war. Aber schon krass. Mal eben über 340€ für so eine blöde Batterie. Aber gut, nach 9 Jahren kann man sich nicht wirklich beschweren und es hätte ungünstiger kommen können.

Meine Pacific Crest Trail Fixierung ist nach wie vor da, wie ihr oben an meiner Buchauswahl schon gesehen habt. Ich bin jetzt vom Recherche Teil zum Kaufen übergegangen. Ich habe jetzt noch eine zweite Luftmatratze getestet in größer 1,9×0,6m statt 1,8×0,5m in Mumienform.

Etwas größer ist die zweite Matratze also und man kann sich nachts mehr bewegen ohne daneben zu liegen aber richtig bequem ist noch anders. Jetzt werde ich noch eine dritte testen. Ich hab auch noch die Hoffnung, dass der Schlafsack es etwas bequemer macht aber vielleicht trügt die Hoffnung auch.

Ansonsten habe ich jetzt den Rucksack, die ganze Wasseraufbereitung (siehe Gearbeitrag – dort werde ich jetzt vor und nach Fotos ergänzen, wenn das ganze Zeug ankommt), den Schlafsack, Hikingtöcke, sämtliche Anziehsachen und diverse Kleinteile bestellt. D.h. ich gehe gerade von Planung zu Vorbereitung über.

Den Beitrag werde ich übrigens anpassen, wenn sich was an der Ausrüstung ändert. Bei den Hikingstöcken bin ich übrigens noch zu etwas schweren übergegangen. Es bringt ja nichts, wenn sie Ultraleicht sind und dann nicht halten. Man kann wirklich zu jedem Teil ewig recherchieren. Insofern fühlt es sich gut an jetzt etwas zu bestellen, weil das die Teile sind, bei denen ich mit der Entscheidungsfindung durch bin.

Über Hintergrundrecherche bin ich jetzt also definitiv raus. Einerseits sind die Teile zwar teilweise recht teuer (der Schlafsack hat alleine 500€ gekostet). Andererseits gibt man dafür vor Ort fast nichts aus. Eigentlich ist das also eine extrem günstige Variante Urlaub zu machen. Die ultraleichten Merinoklamotten tragen sich übrigens ziemlich angenehm, wenn sie auch recht dünn sind.

Ich bekomme auch noch ein Buch direkt aus den USA (Yogis Book’s). Das Buch wurde von Leuten geschrieben, die die großen Trails in den USA mehrfach gelaufen sind. Das ist quasi die Bibel für PCT Hiker oder generell Hiker in den USA, die auf den großen Trails unterwegs sind. Das Buch wird jedes Jahr aktualisiert. Somit sind alle aktuellen Adressen, Trail Angel, Karten, Empfehlungen usw. vorhanden. Damit kann man dann auch planen wo man welche Nahrungsmengen benötigt um in der nächsten Stadt anzukommen usw.

Zum Thema Resupply werde ich dann auch einen Beitrag erstellen, sobald ich die Zeit finde.

Kennt ihr das, wenn ihr mal eben was machen wollt und das dauert dann viel länger als ihr das eigentlich geplant hattet?

Ich hatte ja letzte Woche berichtet, dass ich meinen VPS Server (Virtuellen Privaten Server) umziehen wollte und das dann mehr arbeit gemacht hat als geplant. Das lag daran, dass ein Umzug zwischen Windows und Linux nicht automatisiert funktioniert und ich dementsprechend alles manuell machen musste. Das ging aber recht gut und ich war letzten Sonntag soweit durch.

Tja, das ging Montag weiter. Ich wollte mal eben eine Kleinigkeit fixen auf dem Server. Eigentlich fehlte da nur noch das Backup auf einen zweiten Server. Dann habe ich nach Forenrecherche schnell mal eben was installiert was dann den ganzen Server zerschossen hat. Also Backup einspielen und der Montag war gelaufen. Glücklicherweise ging es nach dem Rückspielen des Backups wieder und ich habe nicht viel verloren. Der halbe Dienstag war aber auch weg (also die hälfte der Zeit nach der Arbeit).

Da der Server von diesem Blog noch auf Apache (Webserver) und Standard PHP (Programmiersprache, die auf Webservern verwendet wird) lief, habe ich mir gedacht, dass es sinnvoll ist mal auf NGINX (schnellere Variante von Apache, die aber von Haus aus nur statische Inhalte behandeln kann) und FastPHP (schnellere Variante von PHP) umzustellen. Damit es nicht zu einfach wird habe ich mich für ein Reverse Proxy Setup Apache hinter NGINX entschieden. Der Grund ist, dass ich damit die Funktionalität von Apache nicht verliere aber trotzdem die Geschwindigkeit steigt – so die Theorie.

Es sah im ersten Moment auch so aus, als wenn alles läuft, nachdem ich das eingerichtet hatte (teilweise viel schneller). Die Betonung liegt hier auf “sah so aus, als wenn alles läuft“.

Danach sind dann aber noch diverse kleinere Probleme aufgetreten, die sich nicht so mal eben lösen ließen und schon war aus Freitag Sonntag geworden. Ich glaube jetzt habe ich es wieder im Griff. Aber das sind die berühmten letzten Worte von Informatikern. Das Problem “müsste” jetzt behoben sein. 🙂

Jetzt reicht’s mir aber definitiv erst mal mit Serverkam. Alles läuft jetzt auf einem aktuellen Linux und schnell auch. Wenn jetzt keine Probleme mehr auftreten, lass ich die Finger davon. 😉

Mal sehen wie lang der Vorsatz hält. So ist das mit den Informatikern. Einerseits hassen sie Probleme, andererseits können sie sich tagelang dran festbeißen.

Weitere Leselaunen:

∗ Benedict Wells bei Sarah Ricchizzi ∗ Von neuen Beitragsideen und verschwundenen Rezensionen bei Friedelchens Bücherstube ∗ Hallihallo! bei RikeRandom ∗ Leselaunen… die Erste! bei Lieblingsleseplatz ∗ Der Urlaub steht vor der Tür bei Nerd mit Nadel ∗ Leselaune August bei Times for Stories ∗ Wochenrückblick, die Erste bei angeltearz liest ∗ Never give up bei Stars, stripes and books ∗ Endlich durchatmen und auf zum Festival! bei Letterheart ∗ Will i be remembered or will i be lost in loving eyes bei Valaraucos Buchstabenmeer ∗ Bienenstich wäre mir lieber bei glimrende ∗ Schulbeginn und Opferfest bei Umivankebookie ∗ Von Helden mit Steinen … bei Lucinda im Wunderland ∗ Endlich wieder klare Sicht bei The Book Dynasty ∗ Zeit ist fies und viel zu knapp bei Nessis Bücher ∗ Probiers mal mit Gemütlichkeit bei Trallafittibooks

Australien Südosten + Tasmanien 2013 [Reisebericht]

Tasmanien gehört zu den Orten, die nicht so oft bereist werden. Für eine reine Tasmanientour ist die Entfernung einfach zu groß bzw. Tasmanien zu klein und somit entscheiden sich die meisten Touristen ihre Zeit ausschließlich in Tasmanien zu verbringen. Ganz Nebenbei sind Touren, die Tasmanien beinhalten teilweise sehr teuer.

Wir hatten aber von Anfang an vor Australien nicht in einer einzigen Tour zu erkunden, sondern mehrere möglichst überlappungsfreie Reisen zu planen. Somit hat sich relativ schnell herauskristallisiert, dass wir drei Australientouren machen werden. Als das fest stand, war dann auch relativ schnell der Entschluss gefasst, dass wir uns auch Tasmanien ansehen wollen. Wenn man ca. 9 Wochen Zeit hat, ist das zwar für Australien noch immer sehr wenig aber das ist schon deutlich besser als wenn man versucht alle Highlights von Australien in eine Tour zu quetschen und am Ende mehr im Flieger sitzt, als man vom Land erlebt.

Die Koalas waren übrigens wilde und sind uns (oder besser unserem Tourguide) entlang des Weges aufgefallen. Somit mussten wir natürlich direkt anhalten. Die waren aber recht schnell genervt von den Toristen und sind einen Ast höher geklettert. Natürlich in der typischen Koala Geschwindigkeit.

Die Tour

Australien

Adelaide

Begonnen hat unsere Tour aber in Adelaide, das uns mit ca. 35°C erwartet hat. Adelaide ist relativ kompakt und hat einige schöne Gebäude, die alle entlang einer Hauptstraße liegen. Es lässt sich recht gut zu Fuß erkunden. Weiterhin gibt es dort einen recht schönen botanischen Garten. Besonders viele Attraktionen gibt es aber nicht. Wir waren einen Tag vor dem Start der Rundreise angekommen und hatten somit auch noch Zeit den Zoo zu besuchen.

Victor Harbour – Granite Island

Das ist ein relativ kleines Örtchen, dass optisch aber einen schönen Bereich um eine längere Brücke zu bieten hat, die man auch mit einem Tram befahren kann.

Zusätzlich gab es in Victor Habour eine schöne Dampflock, die wohl eher zufällig zu der Zeit da war, als wir vor Ort waren.

Kangaroo Island

Direkt vorab, die Insel heißt nicht so, weil man dort so viele Kangaroos sieht. Viel Natur gibt es aber auf der Insel. In unserem “Hotel” war leider etwas viel Natur. Ich glaube in der Gardine hingen mindestens 30 Insekten und auf dem Boden sind die auch überall rumgetigert. Auf der Terrasse war eindeutig weniger Verkehr.

Das kommt in Australien übrigens öfter vor. Sowohl unter der Zimmertür, als auch auf der anderen Seite hin zur Terrasse waren mindestens 5mm Spalt unter den Türen. Da es in einigen Regionen nie kalt wird, hält man dort Dichtungen oder eine schließende Bauweise für überflüssig. Ich fand es nicht so toll. Wenn man auf Kangoroo Island schlafen will ist die Auswahl der Übernachtungsgelegenheiten überschaubar.

Ganz im Gegensatz zum Schlafkomfort war die Landschaft und die Natur toll. Bei den Remarkable Rocks hatte ich übrigens grandiose Lichtverhältnisse. Was tolleres kann man sich als Fotograf nicht vorstellen.

Auf Kangaroo Istland haben wir uns eine Marron Farm angesehen. Das ist so was ähnliches wie Hummer in klein.

Warnambool

In Warnambool sind wir recht spät abends angekommen und konnten uns quasi im Alleingang das Museum anschauen was für uns länger geöffnet hatte. Das war recht exklusiv. 😉

Great Ocean Road

Die Great Ocean Road gilt als eine der schönsten Straßen der Welt (gut ok, solche Sprüche hört man überall, egal wo man hinfährt), sie hat uns aber leider nicht mit dem schönsten Wetter empfangen.

Es ist immer wieder erstaunlich wie stark der gefühlte Unterschied ist, wenn die Sonne scheint und alles freundlich wirkt oder wenn man eine geschlossene Wolkendecke oder sogar Regen hat. Wir hatten nicht gerade Traumwetter aber der Hubschrauberflug wäre sicher schöner gewesen, wenn die Sonne sich etwas mehr gezeigt hätte.

Melbourne

In Melbourne, wie eigentlich in jeder größeren und kleineren Stadt in Australien gibt es Kriegsdenkmäler. Man muss in dem Kontext die Geschichte von Australien kennen. Australien wurde ursprünglich als Gefängniskolonie von Großbritannien gegründet. Die Australier und Neuseeländer haben mehrfach an der Seite von Großbritannien in Kriegen gekämpft. In der Regel wurden aber beide als Kanonenfutter verheizt und hatten somit sehr große Verluste in den Kriegen.

Ansonsten seht ihr hier einen typischen australischen Markt. Unter Markt versteht man im Ausland meist etwas anderes als bei uns. Bei uns ist Markt oft in Dörfern oder Städten an einem bestimmten Tag. Es gibt auch Märkte die täglich stattfinden. In der regel sind Märkte bei uns aber mobil.

Wie man hier sieht sind es im Ausland auf stationäre Einrichtungen. Die “Stände” sind an jedem Tag an der gleichen Stelle und zwar in einer Halle.

In Melbourne war übrigens eine temporäre 007 Ausstellung im Museum. Das wussten wir, weil in der Stadt an diversen Stellen Werbung dafür hing. Wenn man so eine Gelegenheit schon hat, dann muss man sie ja auch wahrnehmen.

Zum Abendessen sind wir dann mit einer umgebauten Straßenbahn gefahren, in der während der Rundfahrt das Abendessen gekocht und serviert wurde.

Healesville Sanctuari

Im Sanctuari hatten wir die Gelegenheit die australische Tierwelt etwas näher kennenzulernen. Dingos gehören genauso dazu, Wombats, Emus, Kangaroos oder Tasmanische Teufel. Allerdings sind die Teufel nicht weit vom aussterben entfernt, weil sie eine Krankheit haben, die sich recht schnell ausbreitet, weil sie sich gegenseitig anstecken.

Die Teufel haben ihren Namen übrigens zu recht. Die sehen so friedlich aus, bis man etwas Essbares in ihre Nähe bringt. Die beißen Knochen übrigens ganz einfach durch. Die mal in Live zu erleben ist ziemlich beeindruckend. Kommt aber nicht auf die Idee zu nah ran zu gehen, wenn ihr eure Extremitäten behalten wollt.

Beechworth

Dort fand gerade irgend eine Festivität statt und es waren relativ viele Oltimerfahrzeuge vor Ort. Abends hat quasi im gesamten Ort ein großes Straßenfest stattgefunden.

Canberra

Neben dem Regierungssitz wird mir bei diesem Ort vor allem der Regen in Erinnerung bleiben – fast wie zu Hause im Sauerland. Zwischendurch habe ich zumindest mal ein Foto ohne sintflutartige Regelfälle hinbekommen. Das war aber auch nicht so schön, dass ich es hier zeigen möchte. 😉

Gold Creek Station

Es stand eine Schaffarm auf dem Programm. Beim ersten mal ist das noch ganz interessant, weil vor allem die Hütehunde wirklich erstaunlich sind. Da ich das mittlerweile aber schon 3 oder 4 mal gesehen habe lässt die Begeisterung mit der Zeit etwas nach.

Es ist aber immer wieder interessant, wenn man sieht wie wenig Geld bei den Farmern ankommt und dass dann irgendwelche Hightechprodukte z.B. im ultralight Hiking Bereich daraus hergestellt werden, die gemessen am Gewicht richtig teuer sind. Die sind z.B. teilweise aus Merinowolle.

Aufgrund der Wasserknappheit hatte der Farmer übrigens teilweise schon Existenzprobleme, weil er nicht genug Futter für seine Tiere hat. Aber wie klärt Trump immer auf. Es gibt keine Klimaerwärmung.

Sydney

Sydney ist wirklich eine tolle Stadt. Ich hätte Sydney gerne live als Olympiastadt erlebt. Auch Sylvester muss in Sydney toll sein.

Der Hafenbereich ist wirklich toll und die Oper ist weltbekannt und hat übrigens auch als unerwünschtes und viel zu teures Bauwerk begonnen. Das können also nicht nur die Deutschen. Die Besichtigung auch von innen kann ich übrigens sehr empfehlen.

Natürlich haben wir auch einen Bridgewalkclimb in Sydney gemacht. Der gehört einfach zum Sydneybesuch dazu. Ansonsten haben wir so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten mitgenommen.

Eine Hafenrundfahrt ist in Sydney natürlich auch obligatorisch.

Der Sydney Tower bietet, wie auch der Skytower in Auckland einen Skywalk. Der ist aber nicht so spannend wie in Neuseeland. Natürlich habe ich den auch mitgenommen.

Sydney hat übrigens auch einige interessante Museen.

Chinatown ist auch einen Besuch wert und der chinesische Garten bietet Entspannung, wenn auch der Lärm drumherum nicht zulässt, dass man die Großstadt so richtig ausblendet.

Das Hardrock gehört natürlich – wo immer möglich – zu unserem Pflichtprogramm. Wenn man mal diverse Hardrocks auf der ganzen Welt besucht hat ist es aber erstaunlich wie unterschiedlich die Qualität in der Kette ist. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

Anschließend haben wir im Museum die Wikinger besucht.

Madame Tussauds war auch ganz interessant aber am besten finde ich das in London. Allerdings bietet das Wachsfigurenkabinett natürlich immer auch lokale Berühmtheiten und Sportler. Insofern gestaltet sich der Besuch in jedem Land etwas anders. Die lokalen Varianten Berlin, New York, Sydney, London habe ich nun zumindest besucht.

Zum Ausklang haben wir dann noch den Wildlife Park besucht, weil der in unserem Kombiticket enthalten war. Den hätte man aber nicht unbedingt mitnehmen müssen.

Tasmanien

Neben den tasmanischen Teufeln gibt es in Tasmanien sehr viel Natur und Regenwald. Tasmanien bietet sehr viele Bereiche, die noch nie oder nur äußerst selten von Menschen betreten werden. Die ganze Insel ist quasi ein einziger Nationalpark.

Cradle Mountain Nationalpark

Der Cradle Mountain Nationalpark war eines der Highlights auf Tasmanien. Leider bringen die Fotos die Schönheit nicht so richtig rüber.

Und die Tasmanischen Teufel gehören natürlich dazu.

Süß, oder? Nein, sind sie nicht! Das sind die kleinen Ausgaben vom weißen Hai. 😉

Sheffield

Sheffield ist bekannt für die schön bemalten Hausfassaden.

Tja, so sieht Weihnachten im Hochsommer aus. Dort liegt Weihnachten übrigens im Bereich der Sommerferien. Logisch, oder?

Lauceston

Freycinet Nationalpark

Die Warnung ist nicht übertrieben. Ganz im Gegenteil. Da müsste eigentlich eher stehen Todesgefahr bei nassen Bedingungen und bei trockenen auch nicht ungefährlich. 😉

Da sind wir hoch:

Auf den Fotos sieht das nicht so schlimm aus aber das war so steil, dass man ohne Hiking Stöcke (und wir hatten keine) teilweise auf allen vieren hoch und runter musste. Das Problem bei dieser Art von Schildern ist, dass sie 90% der Zeit vollkommen übertrieben sind. Da wo sie es nicht sind, interessiert sich dann aber keiner mehr dafür. Das lustige ist halt, dass es in Australien auch oft solche Schilder gibt, wo sich der Weg dann aber also ziemlich einfach zeigt.

Die Aussicht hat dann aber entschädigt. Für die modernen Kletterer gab es oben sogar Internet und Handyempfang. Unser Tourguide hatte uns erzählt, dass man hinten wieder runter wandern kann. Das war allerdings totaler Quatsch. Es gab nur den einen Weg. Wir haben dann eine halbe Stunde nach dem nicht vorhandenen Weg an der zweiten Seite gesucht. Erschwerend kam hinzu, dass es wirklich einen zweiten Weg gab aber nicht zum Gipfel. Von dort hat man dann ab und an Stimmen gehört, konnte die Stelle aber vom Gipfel nicht einsehen.

Auch Tasmanien hat zum Teil als Knast gedient.

Hobart

Fazit:

Sydney ist natürlich ein Klassiker, den jeder Australienreisende gesehen haben sollte. Die Stadt gehört für mich zu den schönsten Städten der Welt. Kangaroo Island und auch Tasmanien bieten beide Natur pur. In Tasmanien ist die Anzahl der Touristen auch noch sehr übersichtlich. Wer bei dieser Tour allerdings das klassische Australien erwartet, dass man auf Hollywoodfilmen erwartet, wird enttäuscht werden.

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